FALTENTEST

Hauttypen

Es gibt sechs Typen der Hautempfindlichkeit in Verbindung mit der Haar- und Augenfarbe. Jeder der Typen reagiert unterschiedlich auf UVA- und UVB-Strahlen. Besonders die UVA-Strahlen sind für die Hautalterung verantwortlich, weil sie am häufigsten vorkommen. Sie dringen durch Glas, ein Drittel erreicht die Dermis und 1% sogar die Hypodermis. Daneben produzieren sie mit den UVB-Strahlen zusammen freie Radikale.

Ordnen Sie bitte deshalb Ihr Erscheinungsbild zuerst den verschiedenen Typen zu, die unterschiedlich sensibel auf Sonnenlicht reagieren, dann geht es weiter zu Fragen zu Ihren Lebensgewohnheiten und den verschiedenen Faltentypen.

      Keltischer Typ

(sehr helle, empfindliche Haut, blonde oder rötliche Haare, blaue, graue oder grüne Augen, oft Sommersprossen, Sonnentoleranz sehr gering).

Gereifte Haut neigt hier gerne zu Rötungen und Altersflecken, Knitterfältchen und Faltenkränze um Augen und Mund können sich sehr früh zeigen. Gerade flächige, sichtbare Areale wie Dekolleté, Hals oder Handrücken erscheinen oft schlaff.

   
      Typ hellhäutiger Europäer

(helle empfindliche Haut, blonde bis braune Haare, blaue, graue, grüne oder braune Augen, Sonnentoleranz gering).

Es kommen mit zunehmenden Lebensjahren oft Hautrötungen und Rosacea vor. Besonders bei häufiger Sonnenexposition neigt diese Haut zu frühzeitiger Faltenbildung. Hängebäckchen oder -lider sind nicht selten.

   
      Typ dunkelhäutiger Europäer

(normale Haut, blonde oder dunkle Haare, blaue, grüne, graue oder braune Augen, Sonnentoleranz mittel).

Bei einem maßvollen Lebensstil kann diese Haut lange glatt und frisch aussehen. Da Sonne in der Regel gut vertragen wird, neigen diese Menschen aber zu ungeschützter Exposition, was sich ungünstig auf die Faltenbildung auswirkt.

   
      Mittelmeer-Typ

(widerstandsfähige Haut, die auch hell sein kann, dunkle Augen und blonde bis dunkle Haare, Sonnentoleranz mittel bis hoch).

Falten fallen bei diesem Typ in der Regel erst später auf, dann werden sie aber schnell tief und runenartig und sehen aus wie eingemeißelt. Auch diese Menschen neigen wegen ihrer Sonnenunempfindlichkeit zu ungeschützter Exposition, was sich längerfristig ungünstig auf die Faltenbildung auswirkt.

   
      Östlicher oder lateinamerikanischer Typ

(natürlich gebräunte Haut, dunkle Augen und Haare, Sonnentoleranz hoch).

Erstaunlich oft haben Menschen dieses Typs trotz der natürlichen Bräune eine feine Haut und zeigen früh Knitterfältchen oder Linien um Auge und Mund. Tiefere Falten lassen leicht diese Gesichter ernst und streng wirken.

   
      Afrikanischer Typ

(dunkelbraune bis schwarze Haut, dunkle Haare und Augen, Sonnentoleranz sehr hoch).

Lange sehen diese Menschen sehr jung aus, bis sich plötzlich das Aussehen radikal verändert und sie viel schneller als andere Typen zu altern scheinen. Auch hier zeichnen tiefe Falten schnell ungewollt traurige und enttäuschte Gesichter.