HAUTALTERUNG

Das Angesicht des Alters

Verschont davon bleibt keiner: Falten sind eine natürliche Folge der biologischen Hautalterung. Besonders der kontinuierlich sinkende Hormonspiegel mit abnehmender Fettproduktion der Talgdrüsen lässt die Haut immer dünner und trockener werden. Schon um den 30. Geburtstag herum wird dieser schleichende Prozess zunächst um die Augen oder den Mund als feine Linien sichtbar. Die Haut reagiert nun sensibler auf schädigende Alltagsreize und Umwelteinflüsse.

„Krähenfüße“ sind die Vorboten

Krähenfüße werden durch den Verlust an elastischen Fasern und fehlender Gewebespannung von Jahr zu Jahr immer deutlicher. In den Hautschichten fehlt zunehmend Bindegewebe. Wasser, das für ein frisches Aussehen der Haut verantwortlich ist, kann weniger gebunden werden. Ab dem 40. Lebensjahr wird dieser irreversible Gewebeumbau intensiver und das Hautrelief verändert sich deutlich. Rötungen mit Juckreiz und Hautspannungsgefühle stellen sich ein.

Volumenverlust

Was heisst Volumenverlust der Haut? Im Laufe der Alterung kommt es im Gesicht zu erkennbaren Veränderungen wie Elastizitäts- und Strukturverlust der Haut, Volumenverlust durch Flüssigkeitsverluste, Knochenabbau und Verlagerung von Gewebeanteilen durch die Schwerkraft.

Dies ist besonders in den drei ästhetischen Zonen des Gesichtes, Oberlid-Braue-Stirn, Unterlid-Mittelgesicht und untere Wange-Hals zu sehen.

Nach der Menopause geht es richtig los

Endgültig beschleunigt wird dieser Prozess mit dem Abfall des Östrogenspiegels nach dem Klimakterium besonders bei Frauen. Seelische Belastungen aufgrund von empfundener „Unschönheit“ sind jetzt nicht selten und bedürfen einer medizinischen Abklärung, denn: tatenlos zusehen muss man der natürlichen Hautalterung beileibe nicht mehr, auch wenn es den sagenhaften Jungbrunnen bisher nicht gibt.

Die Haut im Alter; was kann ich tun?

Mit ständig steigender Lebenserwartung möchten immer mehr Menschen auch im Alter gesund und aktiv bleiben. Besonders die Haut, der „Spiegel der Seele“, kann eine lebensbejahende und bewusste Lebensführung nach außen sichtbar machen. Dazu muss man wissen, dass zwei Faktoren für ihr Aussehen entscheidend sind: Einerseits bestimmen die individuellen Erbanlagen z.B. die maximale Lebenszeit einer Zelle. So kann ein Mangel an Schutzenzymen zur vorzeitigen Zellalterung führen. Dieser Faktor ist biologisch vorgegeben und kann nicht beeinflusst werden.

Andererseits bietet eine gesunde Lebensführung einen entscheidenden Beitrag zur Prävention von Falten. Raucher, Sonnenanbeter und Liebhaber von Hochprozentigem sind von einer stärkeren Faltenbildung betroffen.

Regelmäßige Hautvorsorgeuntersuchungen sollten schon in jungen Jahren zum Schutz vor Hautkrankheiten durchgeführt werden. Schönheit und Gesundheit der Haut stehen aber immer in einem ganzheitlichen Kontext. Deshalb liegt mit zunehmenden Lebensjahren ein Fokus der Arzt-Patienten-Gespräche auf schönheitsfördernden Therapien. Die gesunde Einstellung zur eigenen Persönlichkeit und individuelle Entscheidungen zu den Möglichkeiten der modernen Medizin sind die Stützpfeiler einer schönen Ausstrahlung lebenslang.

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