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DepressionenDepression, eine Erkrankung des gesamten KörpersDepression ist eine Erkrankung des gesamten Körpers, die behandelt werden muss und erfolgreich behandelt werden kann! Betroffen sind nicht nur Ihr Denken, Ihre Gefühle, Ihr Verhalten und Umgang mit anderen, sondern auch viele Körperfunktionen. Wir wissen seit vielen Jahren, dass in der Depression vorübergehende Veränderungen im Gehirnstoffwechsel auftreten. Dabei geraten diejenigen „Botenstoffe“ aus dem Gleichgewicht, die letztendlich für unsere Gedanken, Gefühle, die Körperfunktionen und unser Handeln und Tun ausschlaggebend sind. Ihre quälenden Beschwerden – seien es Schlafstörungen, Energieverlust, Schuld- oder Versagensgefühle – sind also nicht rein „seelisch“ oder, wie viele glauben, „Ausdruck von Willensschwäche“. Sie sind durch die Krankheit Depression bedingt. Nach heutigem Wissensstand entsteht die Krankheit Depression durch einen Mangel an bestimmten „Botenstoffen“ im Gehirn. Die Depression ist also keine normale Traurigkeit, keine persönliche Schwäche, kein Versagen und kein persönliches Unvermögen, sondern eine Krankheit, die Ihren ganzen Körper betrifft. Depressionen zählen zu den am häufigsten vorkommenden seelischen Erkrankungen. In Deutschland gibt es ca. 4 - 5 Millionen an Depressionen erkrankte Menschen. Damit liegt die Depression an der 4. Stelle der wichtigsten Erkrankungen, für das Jahr 2020 schätzen Experten eine tendenzielle Steigerung auf Platz 2. Das Risiko, an einer Depression zu erkranken, beträgt für Frauen 26 %, für Männer bis zu 12 %. Besonders im Lebensalter zwischen 25 und 45 Jahren werden Depressionen gehäuft diagnostiziert. Symptome einer DepressionDepression ist eine Erkrankung, die die Gefühlsseite des Seelenlebens betrifft und sich individuell in sehr unterschiedlicher Weise äußern kann. Bei einer Depression kommen immer mehrere Krankheitsmerkmale zusammen, man spricht i. d. R. von einem depressiven Syndrom. Die häufigsten Merkmale einer Depression sind:
Alle Symptome können sich allmählich (über Wochen und Monate) oder sehr rasch (in Tagen oder Stunden) entwickeln. Bisweilen geschieht die Veränderung sogar schlagartig. Viele depressive Patienten konzentrieren sich auf ihre körperlichen Symptome und vermuten in ihren Beschwerden eine organische Ursache. Häufig halten sich Depressive auch nicht für krank, was sie tatsächlich sind, sondern für Versager. Depressionen sind kein Schicksal!Depressionen sind keinesfalls ein Zeichen persönlicher Schwäche oder Versagens. Niemand, der unter einer Depression leidet, braucht sich schuldig oder minderwertig fühlen. Depressionen lassen sich heute sehr gut, insbesondere wegen der großen Fortschritte, die die Arzneimittelforschung in den letzten Jahren gemacht hat, behandeln. Bestimmte Johanniskraut-Präparate können möglicherweise eine leichte bis mittelschwere Depression lindern. Für schwere Depressionen konnte keine Wirksamkeit nachgewiesen werden. Unerwünschte Wirkungen sind zwar meistens schwach, es kann jedoch zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen. Bei Depressionen liegen Störungen in Bezug auf Botenstoffe im Gehirn vor. Diese Störung kann mit geeigneten Therapiekonzepten und modernen Arzneimitteln erfolgreich behandelt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Haus- und Facharzt, denn je früher eine Depression erkannt und behandelt wird, desto schneller kann es Ihnen wieder gut gehen. Erfahren Sie mehr über Haarausfall. |
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