Was man gegen Osteoporose unternehmen kann

Osteoporose

Osteoporose ist eine sehr ernst zu nehmende Erkrankung

Osteoporose (auch Knochenschwund) bezeichnet eine chronische Erkrankung, die laut WHO als die am meisten unterschätzte und vernachlässigte Gesundheitsstörung unserer Zeit gilt. Frauen sind deutlich häufiger (80%) von Osteoporose betroffen als Männer. Osteoporose verursacht nach neueren Schätzungen Kosten in Milliardenhöhe.

Normalerweise wird ständig altes Knochengewebe abgebaut und neues wieder gebildet. Bei der Osteoporose ist dieses Gleichgewicht der Knochenregeneration gestört.

Vitamin-D3 sorgt für die Einlagerung von Calcium und ist somit für die Stabilität der Knochen mitverantwortlich. Nicht nur bei der Osteoporose Vorbeugung, auch bei der Behandlung der Osteoporose / Knochenschwund spielt die Gabe von Vitamin-D3 eine große Rolle. Speziell im Winter - durch die fehlende Sonne - findet im Körper nur eine eingeschränkte Vitamin-D Produktion statt.

Üblicherweise werden folgende Gründe für das Auftreten einer Osteoporose verantwortlich gemacht:

  • Fehlende Informationen über die Osteoporose
  • Fehlernährung (z.B. calciumarm, phosphatreich)
  • Bewegungsmangel
  • Genetische Faktoren, familiäre Veranlagung
  • Rauchen, Alkohol
  • Endokrine Erkrankungen (Schilddrüse)
  • Medikamente (z.B. längere Kortisonbehandlungen)

Bei der Bekämpfung der Osteoporose muss zwischen Vorbeugung (Prophylaxe) und Behandlung (Therapie) unterschieden werden. Der Osteoporose Vorbeugung kommt eine ganz besondere Bedeutung zu. Einerseits handelt es sich dabei um Ernährung und Bewegung, anderseits um medikamentöse Unterstützung. Für die Behandlung einer manifestierten Osteoporose stehen zahlreiche, unterschiedlich ansetzende Medikamente zur Verfügung.

Knochenschwund - Der Gefahr im Verborgenen:

Befragt man Erwachsene nach Osteoporose, kennen 94 Prozent der Deutschen die Krankheit. Oder sie haben zumindest schon einmal etwas davon gehört. Doch gleichzeitig hielten sich 73 Prozent der Befragten nicht von dieser Erkrankung gefährdet.

Tatsache jedoch ist, dass jede dritte Frau nach den Wechseljahren und jeder fünfte Mann im Alter über 50 Jahren Osteoporose hat. Die Osteoporose ist damit häufiger als beispielsweise der Brustkrebs. Während letzterer wohl jedem Respekt einflößt, fristet die Osteoporose in unserer Gedankenwelt noch immer ein Nischendasein. Doch gerade hier lauert eine "Gefahr im Verborgenen". Knochenbrüche sind die unmittelbare und nicht zu unterschätzende Folge der Osteoporose.

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