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Experten-Chat auf www.haar-ausfall.com

06.07.2009

Haarausfall bei Frauen – was der Experte rät

Ist mein Haarausfall durch eine Erkrankung, Medikamente oder durch hormonelle Änderungen bedingt? Wann sieht man den Erfolg einer Behandlung? So lauteten einige drängende Fragen, die Besucherinnen des großen Online-Chats „Haarausfall in den Wechseljahren“ bewegten. Eine Stunde lang stand der international anerkannte Dermatologe und Haarspezialist Dr. med. Andreas M. Finner aus Berlin den Chat-Teilnehmerinnen Rede und Antwort. Dabei gingen viele Fragen weit über den thematischen Rahmen hinaus – von Haarausfall im Kindesalter bis zu kreisrundem Haarausfall. Die gute Nachricht lautet: Es gibt für fast jedes Problem eine Lösung.

Besonders in den Wechseljahren leidet bei vielen Frauen die Haardichte, was ganz unterschiedliche Ursachen haben kann. Dies ist kein Grund zu verzweifeln, denn es gibt wirksame Therapien, die den Haarverlust bremsen. Dr. Andreas Finner gab am 7. Mai 2009 im Rahmen eines Experten-Chat Antwort auf viele drängende Fragen.

Hormonumstellungen, Krankheiten und Medikamente beeinflussen die Haarwurzeln


„Könnte das Herzmedikament, das ich einnehmen muss, den Haarausfall verursachen“, wollte eine Besucherin wissen. Dr. Finner antwortete mit einem Ja. „Verschiedene Medikamente sind dafür bekannt, dass sie die Haarwurzeln schädigen können. Wenn der Haarausfall mit der Einnahme eines neuen Medikaments auftritt, sollte man ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt führen, wie der Zusammenhang ist und ob das  Medikament gewechselt werden kann. Die möglichen Ursachen für Haarausfall sind jedoch zahlreich und greifen oft ineinander: Neben Hormonveränderungen und Medikamenten, können Fehlfunktionen der Schilddrüse, Mangelzustände (Eisen, Diät), Fieber und genetisch bedingte Hormonempfindlichkeit der Haarwurzeln eine Rolle spielen.“ Wichtig ist daher eine  individuelle und ausführliche Beratung, z.B. im Rahmen einer Haarsprechstunde.

Jede Schädigung oder Behandlung wirkt verzögert


Eine andere Ratsuchende fragte: „Ein heftiger fiebriger Infekt und die letzte Regelblutung liegen schon Monate zurück. Warum fallen meine Haare erst jetzt aus?“ Dr. Finner erklärte, dass die Haarwurzeln einen natürlichen Zyklus durchlaufen, bei dem auf eine mehrjährige Wachstumsphase des Haares eine etwa dreimonatige Ruhephase folgt. Danach fällt das Haar aus und der Zyklus beginnt von Neuem. Bei einer Schädigung der Haarwurzeln kann die Wachstumsphase vorzeitig beendet werden. Aufgrund der Ruhephase macht sich diese Schädigung erst zeitversetzt bemerkbar. „Wann müsste der Erfolg einer Behandlung sichtbar sein“, wollte eine Chat-Teilnehmerin wissen. „Es gibt Arzneimittel, mit denen man den Haarausfall effektiv behandeln kann“, so Finner. „Doch Haare brauchen ihre Zeit. Drei bis sechs Monate Geduld sind auf jeden Fall vonnöten.“

Die im Chat gestellten Fragen sowie die ausführlichen Antworten des Dermatologen und Haarspezialisten Dr. Finner finden Sie unter der Internet-Adresse www.haar-ausfall.com/service/live-vortrag.



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