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Aktuelle Trends in der Schönheitschirurgie

01.02.2019 Auf den ersten beiden Plätze der Top-Behandlungsliste liegen Faltenbehandlungen: die Faltenunterspritzung mit Fillern führt dabei vor der Behandlung mit Botulinum. Bei beiden Verfahren handelt es sich um minimalinvasive Eingriffe, die klar im Vergleich zum Vorjahr zugelegt haben. Die Faltenunterspritzung stieg von 15,4 auf 26,8 Prozent, die Botulinumbehandlung von 16,4 auf 20,1 Prozent. „Die Faltenunterspritzung ist klar im Trend“, stellt Dr. Alexander Hilpert fest. Vor allem bei Frauen sind minimalinvasive Methoden beliebt, während Männer operative Verfahren bevorzugen. „Frauen sind vorsichtiger als Männer und bevorzugen kleine Eingriffe. Männer wollen eher langanhaltende Eingriffe und Operationen“, erklärt Dr. Torsten Kantelhardt.

Invasive Top-Behandlungen - Beliebte Klassiker behalten ihren Reiz

Nach der Faltenbehandlung folgen die klassischen operativen Eingriffe: Die Fettabsaugung liegt mit 8,6 Prozent auf Platz drei. Brustvergrößerung und Oberlidstraffung teilen sich mit 8,4 Prozent den vierten Platz. Die drei Behandlungsmethoden waren auch 2017 schon auf den vorderen Rängen, die Fettabsaugung hat die Augenlidstraffung in der Beliebtheit abgelöst. Insgesamt liegen alle drei Operationen in diesem Jahr näher beieinander als 2017.

Prozentualer Männeranteil rückläufig/Männer bevorzugen Operationen

Nachdem die DGÄPC-Statistik 2017 einen Boom bezüglich des Anteils der männlichen Patienten verdeutlichen konnte, zeichnet die diesjährige Erhebung ein anderes Bild. Im vergangenen Jahr waren 17,5 Prozent der Personen, die einen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie aufsuchten, Männer. Um etwa 5,5 Prozent ist der Wert im Vergleich zur aktuellen Statistik gesunken und liegt mit 12 Prozent knapp unter dem Anteil aus dem Jahr 2016 (12,1 Prozent). Dies habe aber vor allem mit den minimalinvasiven Behandlungsvorlieben der Frauen zu tun, so Dr. Kantelhardt: „Männer tendieren zu Behandlungen mit langanhaltenden Ergebnissen, während weibliche Patienten des Öfteren minimalinvasive Therapien bevorzugen, die einer regelmäßigen Auffrischung bedürfen. Dadurch erhöht sich der Anteil der Frauen dementsprechend.“
Den ganzen Artikel können Sie hier lesen: www.dgaepc.de

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC)

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