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Sommer - Sonne - sicher?

01.06.2019 Wie jedes Jahr, wenn die Temperaturen steigen und sich das Leben wieder mehr draußen abspielt, stellen sich Viele die Frage: Gibt es nicht vielleicht doch eine gesunde Bräune? Die Antwort lautet nein - denn durch einen gebräunten Teint dauert es zwar länger, bis ein Sonnenbrand auftritt, das Hautkrebsrisiko besteht aber weiterhin. Auch führt häufiges Sonnenbaden zu einer vorzeitigen Hautalterung mit Falten und Pigmentflecken und für die Augen können Bindehautentzündung und langfristig Linsentrübung die Folgen sein. Dennoch lassen sich Sommer und Sonne genießen, vorausgesetzt, wir kennen die Gefahren und schützen uns angemessen.

UV-Index zur Einschätzung des Risikos

Der Mensch hat kein Frühwarnsystem für ultraviolette (UV) Strahlen. Um zu wissen, welche Sonnenschutzmaßnahmen wann notwendig sind, lohnt ein Blick auf den UV-Index. Internationale Fachgremien haben ihn zur Beurteilung der aktuellen UV-Belastung durch die Sonne entwickelt. Über Deutschland verteilt gibt es 10 Stationen, die die erwarteten Tagesspitzenwerte der sonnenbrandwirksamen, bodennahen UV-Bestrahlungsstärke angeben. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) veröffentlicht die Messdaten und gibt auf deren Grundlage 3-Tages-Prognosen für die UV-Belastung in verschiedenen Regionen in Deutschland ab: www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/uv-index/prognose/prognose_node.html. Interessant für die Urlaubsplanung: Der UV-Index wurde von der WHO definiert und ist weltweit einheitlich. Ein UV-Index von 5 in Deutschland bedeutet daher genau dasselbe wie in Australien, Spanien oder Schweden. Über die Internet-Seiten des BfS kann er für andere Länder abgefragt werden. Auch andere Institutionen, wie zum Beispiel der Deutsche Wetterdienst, veröffentlichen den UV-Index im Internet. Ob Wetter-Apps mit UV-Index die Daten der offiziellen Stellen verwenden, ist nicht bekannt. Zur Einschätzung der UV-Belastung gilt die Faustregel: Je höher der UV-Index ist, desto schneller kann bei ungeschützter Haut ein Sonnenbrand auftreten und desto wichtiger sind ausreichende Schutzmaßnahmen. weiterlesen

Quelle: www.krebsinformationsdienst.de

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