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Botulinumtoxin Typ A im mittleren und unteren Gesichtsbereich

01.07.2009

Botulinumtoxin Typ A (BTX/A) wird heutzutage immer differenzierter und individualisierter in der kosmetischen Behandlung eingesetzt. Neben den klassischen Einsatzgebieten wie Glabellafalten im oberen Gesichtsbereich, kommen immer neue Gebiete in der mittleren und unteren Gesichtshälfte hinzu.

Marionettenlinien (sog. Kummerfalten am Mund), Nasolabialfalten zwischen Nase und Mundwinkel oder das Platysma (ein Hautmuskel des Halses, der der mimischen Muskulatur zugeordnet wird) benötigen jedoch die Behandlung durch einen erfahrenen Therapeuten. Die periorale Muskulatur, also die Muskulatur um den Mund herum, agiert mit seinen wichtigen und komplizierten Bewegungen von Mimik, Kauen und Reden wie das Zusammenspiel von Musikern in einem Orchester. Besonders in dieser Region, sollte eine Therapie eher konservativ mit minimalen Dosierungen durchgeführt werden, so die Münchner Dermatologin Luitgard Wiest in ihrer kürzlich publizierten Arbeit. Im Gegensatz zum oberen Gesichtsbereich wird Botulinumtoxin in der unteren Gesichtshälfte öfter als Kombinationsbehandlung, z.B. zusammen mit Fillern, angewandt.

In ihrer Arbeit dokumentiert Wiest unter anderem ihre klinische Erfahrung mit Xeomin, einem Botulinumtoxin Typ A bei der Behandlung von Gesichtsmuskeln.

Quelle: Luitgard G. Wiest, An Overview of the Cosmetic Treatment of Facial Muscles with a New Botulinum Toxin. 2009 (http://adc.mef.hr



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